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Kaffeepadmaschinen

Kaffeepadmaschinen – Bequem zum leckeren KaffeeDie Zeiten ändern sich – und mit ihnen auch die Zubereitungsarten für Kaffee. Früher wurde hauptsächlich per Hand gebrüht, dann gab es verschiedene Ausführungen von Kaffeemaschinen und heute sind es die Kaffeepadmaschinen, die die Herzen der Kaffeegenießer im Sturm erobern. Die Pads versprechen einen guten Geschmack, ein volles Aroma und vor allem eine kurze Zubereitungszeit. Doch was steckt jetzt eigentlich wirklich dahinter?

Deutsche waren immer ganz vorne, wenn es um den Kaffeegenuss ging. Doch die Zeiten sind vorbei. Seit Jahren geht der Verbrauch des Heißgetränks zurück. Auch die Händler sehen ein: Mit dem Verkauf einer simplen Packung Kaffee wird man nicht mehr reich. So starteten schlaue Köpfe ihre Überlegungen, machten sich Gedanken, wie man den Kaffee wieder attraktiver und moderner machen könnte. Und sie kamen dabei auf ein Wort: Convenience! Die deutschen Kaffeetrinker lieben es schnell und bequem – und genauso muss auch die Kaffeezubereitung sein.Das Resultat der Überlegungen sind Kaffeepadmaschinen, die einen leckeren Kaffee in weniger als einer Minute zaubern. Und mit diesen Geräten ist ein neuer, dynamisch anwachsender Markt entstanden, der sich aus einer Nische immer weiter entwickelt. Allein 2004 wurden etwa 950.000 Kaffeepadmaschinen verkauften, 2003 waren es 585.000 Geräte. Aber nicht nur für die Hersteller der Maschinen ist dieser Markt lukrativ. Auch Kaffeeröster können von einer dreimal höheren Wertschöpfung gegenüber dem herkömmlichen Kaffeeverkauf profitieren.

Kaffeepadmaschine

Kaffeepadmaschine @iStockphoto/adam smigielski

Kaffeepadmaschinen gibt es inzwischen von verschiedenen Anbietern zu sehr unterschiedlichen Preisen. Schön zu wissen ist, dass selbst günstige Modelle oft in der Handhabung und Qualität überzeugen können. Es muss also nicht immer teuer sein. Weniger schön ist hingegen die Tatsache, dass immer mehr Kaffeepadmaschinen nur mit ganz bestimmten Pads zu füllen sind, die dann nicht gerade günstig sind. Vor dem Kauf einer Maschine sollte man sich also informieren, wie die Folgekosten aussehen und ob auch andere als Markenpads in die Maschine passen.Überhaupt sind die Preise für eine Tasse Kaffee aus einer Kaffeepadmaschine teurer als eine Tasse Kaffee aus herkömmlichen Maschinen. Bis zu viermal so hoch kann der Preis sein – es gibt allerdings auch Pads, die etwas günstiger sind und einem so mit dem Preis weder den Geldbeutel noch den Genuss schmälern.Die Zubereitung des Kaffees mit einer Kaffeepadmaschine ist kinderleicht. Man legt das Pad in den dafür vorgesehenen Halter schließt den Deckel und drückt den Startknopf. Innerhalb kürzester Zeit bekommt man so einen frisch aufgebrühten, leckeren Kaffee mit einer schönen Crema, die durch den geringen Druck beim Aufbrühen entsteht.Beim Brühverfahren der Kaffeepadmaschinen spricht man übrigens von einem Schwallbrühverfahren, da das heiße Wasser großflächiges über das Pad verteilt wird. Die Erhitzung des Wassers geschieht durch ein Thermoblock- oder Boilersystem. Thermoblocksysteme sind allerdings schneller und da sie nicht benötigtes Wasser in einen Auffangbehälter weiterleiten, sind sie auch nicht so kalkanfällig. Wer dem Kaffee noch mehr Aroma abgewinnen möchte, kann auch auf moderne Vorbrühverfahren in den Geräten zurückgreifen.

Seit der Einführung überrollen die herrlichen Kaffeepad- oder auch Kaffeekapsel Maschinen den bestehenden Markt des Filterkaffees und sorgen für neuen Auftrieb in der Kaffeeindustrie. Denn diese beiden Systeme versprechen einen vollendeten Kaffeegenuss, der zudem leicht und individuell handlich ist.

Unter diesem allgemeinen Begriff der Kaffeepadmaschinen oder auch der Kaffeekapselmaschine verbirgt sich eine Kaffeemaschine, bei der man nicht wie gewöhnlich einen Filter manuell mit Kaffee füllen und einsetzen muss. Sondern vielmehr legt man in diese Maschinen fertig abgepackte Pads oder Kapseln ein, die dann den optimalen Genuss versprechen. Hierbei ist die geschmackliche Nuance nicht nur auf gewöhnlichen Kaffee reduziert, sondern vielmehr kann man mit Hilfe dieser Maschinen alle Heißgetränke des Kaffeesektors herstellen. Dabei muss man sagen, dass die unterschiedlichen nicht variablen Pads und Kapseln so konzeptionalisiert wurden, dass Kaffeegehalt und Wasserdruck optimal aufeinander abgestimmt sind.

Der Nachteil dieser Maschinen ist das preisliche Segment der Pads sowie auch die Unkompatible der Systeme untereinander. Ein sehr entscheidender Nachteil ist zudem , dass diese Maschinen teilweise nicht besonders umweltfreundlich sind, da erhebliche Mengen an nicht recyclebaren Verbundverpackungen entstehen.