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Kaffeemühlen

Kaffeemühlen – Frisch gemahlen schmeckt besser!Kaffee schmeckt am besten, wenn er ganz frisch ist. Nicht nur frisch aus der Maschine, sondern auch frisch gemahlen. Deshalb gönnen sich immer mehr Kaffeegenießer eine Kaffeemühle, wenn sie nicht schon in der Espressomaschine integriert ist. So hat man auch endlich die Möglichkeit, für jede Kaffee-Kreation den perfekten Mahlgrad des Pulvers zu bestimmen.

Viele von uns denken bei Kaffeemühlen an Großmutters Zeiten und erinnern sich nur zu gern an den Duft des frisch gemahlenen Kaffeemehls. Damals brauchte man noch die eigene Körperkraft, um die Kurbeil zu betätigen und die Kaffeebohnen so zu zerkleinern. Heute übernehmen das meist Maschinen, die genauer auf den gebrauchten Mahlgrad eingehen können. Das garantiert dann den puren Genuss, den immer mehr Kaffeetrinker zu schätzen wissen.Wer sich heute eine Kaffeemühle zulegen möchte, steht vor der Wahl: Welche Technik ist die beste und worin bestehen eigentlich die Unterschiede? Kaffeemühle ist nämlich nicht gleich Kaffeemühle, neben dem Design gibt es noch andere Unterschiede, die man beachten sollte. Das wichtigste ist dabei das Mahlwerk – schließlich verrichtet es ja auch die eigentliche Aufgabe der Kaffeemühle.

Kaffeemühle

Kaffeemühle @iStockphoto/Igor Smichkov

Unsere Großmütter mit ihren heute altertümlichen Kaffeemühlen hatten eine Kegelmühle, die es in abgewandelter Form auch heute noch gibt. Bei dieser Variante fallen die Bohnen aus einem Vorratsbehälter auf das Mahlwerk, wo sie mit wenigen Umdrehungen zu Kaffeemehl werden, das dann in einen Auffangbehälter fällt. Die wenigen Umdrehungen haben den Vorteil, dass sie die Kaffeebohnen nicht zu heiß lassen werden – so bleibt das Aroma besser erhalten.Eine andere Art die Kaffeebohnen zu zerkleinern sind die Scheiben- oder auch Flachmühlen. Sie sind im Inneren mit zwei gleichen Mahlscheiben ausgestattet, die gegeneinander drehen. Diese Art des Mahlwerks ist allerdings nur für kleine Mengen geeignet, da es sehr schnell verschleißt. Außerdem wird das Mahlwerk bei diesen Kaffeemühlen schnell heiß und zerstört damit das Aroma des Kaffees.Eine weitere Art der Kaffeemühle, die eigentlich gar keine ist, sind die Propellermühlen. Sie arbeiten mit einem sich schnell drehenden Messer und haben dadurch die Eigenschaft das Aroma des Kaffees zu ‚verschleudern’. Außerdem mahlen sie die Kaffeebohnen nicht gleichmäßig, so dass man damit kein befriedigendes Ergebnis erreicht.Da der Mahlgrad eine hohe Bedeutung für den Kaffee hat, sollte man auch darauf achten, dass die Kaffeemühle sich da am besten stufenlos einstellen lässt. So kann man an einem Tag seine French Press mit etwas gröberem Kaffeemehl und am nächsten den Espresso mit ganz feinem Pulver in vollen Zügen genießen.Auch wenn die nostalgischen Kaffeemühlen, die von Hand zu bedienen sind, schön aussehen – die elektrischen Varianten sind hier doch zu bevorzugen. Hiermit lässt sich der Mahlgrad wirklich besser bestimmen und es geht vor allem schneller, was dem Aroma des Kaffees auch zuträglich ist. Und wer sich eine Espresso-Maschine zulegen möchte: Die Modelle, die gleich eine Kaffeemühle integriert haben, sind vielleicht die praktischere Variante. So spart man sich ein zusätzliches Gerät in der Küche.