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Wasserfilter

Wasserfilter – Für mehr Geschmack und GenussUnser Wasser hat eine gute Qualität – warum sollen wir da noch Filter einsetzen? Diese Frage stellen sich viele Verbraucher. Die Antwort darauf ist einfach: Tun Sie es für Ihren persönlichen Genuss! Denn Wasserfilter nehmen unserem Leitungswasser geschmackszerstörende Zusätze und bieten anspruchsvollen Genießern eine neue Art des Geschmackserlebnisses.

Kaffeegenießer wissen: Zu einem guten Kaffee gehört mehr, als nur die richtige Mischung und Röstung. Kaffee besteht immerhin zu 98% aus Wasser – deshalb sollte man auch auf diesen Hauptbestandteil sein Augenmerk legen. Einfaches Wasser aus der Leitung hat einen gewissen Härtegrad, der auch den Geschmack beeinträchtigt; aus diesem Grund greifen immer mehr Genießer auf Wasserfilter, auch Tisch- oder Kannenfilter genannt, zurück.Die Hauptaufgabe eines Wasserfilters besteht also darin, dem Wasser die Härte zu entziehen. Dazu muss man wissen, dass sich die Gesamthärte des Wassers aus der so genannten Permanenthärte und der Karbonathärte, dem Kalk, zusammensetzt. Die Tischfilter konzentrieren sich bei ihrer Aufgabe größtenteils auf den Kalk und reduzieren ihn je nach Gerät um 10 – 85% – was zur Folge hat, dass sich auch die Gesamtwasserhärte vermindert.Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Wasserfiltern, die aber immer ähnlich aufgebaut sind und auch ähnlich funktionieren. In einem Wasserbehälter sind zwei Bereiche durch die Filterkartusche getrennt. Füllt man den oberen Bereich mit Wasser, sickert es anschließend durch den Filter und sammelt sich im unteren Bereich an, von wo aus es verwendet werden kann. So kann man die Filterung grob beschreiben.

Wasserfilter

Wasserfilter @iStockphoto/Vladimir Liverts

Zur Filterung selbst findet man zwei unterschiedliche Methoden. Zum einen gibt es die Methode des Ionentauschs, wo die Funktionsweise der Natur abgeschaut ist. Ionentauscher sind körnige und unlösliche Stoffe, die einer strengen Kontrolle unterliegen. Sie nehmen Ionen an und geben im Gegenzug auch wieder welche ab. Dabei wird zwischen positiven (Anionen) und negativen (Kationen) unterschieden. So können Calcium-, Magnesium-, Blei- und auch Kupfer-Ionen aus dem Wasser gezogen und gegen Wasserstoff-Ionen ausgetauscht werden.Die andere Möglichkeit des Filterns ist die der Aktivkohle, die schon seit Jahrhunderten verwendet wird. Aktivkohle-Filter bestehen meist aus Naturprodukten, wie z.B. zerkleinerten Kokosnussschalen und werden in zwei Schritten verkohlt und dann aktiviert. Aktivkohle besitzt auf der Oberfläche viele Poren, die sich in Verbindung mit Wasser langsam füllen. So filtert die Aktivkohle unerwünschte Geschmackshemmer wie Chlor und Chlorverbindungen aus dem Wasser heraus. Kurz gesagt: Der Einsatz von Ionentauschern und Aktivkohle in Wasserfiltern führt dazu, das unerwünschte Inhaltsstoffe im Leitungswasser reduziert werden. Das gilt ganz besonders für Kalk, Blei, Kupfer und Chlor. Mehr Erwartungen sollte man in einen Wasserfilter aber nicht stecken – ein Alleskönner ist es nicht. Doch allein die Geschmacksverbesserung sollte aller Genießer zum Kauf anregen.Aber Vorsicht: Auch hier gibt es bei den Herstellern schwarze Schafe, die mehr versprechen als sie halten. Es ist daher nicht verkehrt auf Markenhersteller zurück zu greifen und gegebenenfalls auf Garantien und Zertifikate zu achten, bevor man sich zu einem Kauf entschließt.

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