Kaffeezubereitung
Dabei wird der Kaffee überall anders zubereitet und behält so immer eine eigene Note. Die Kultur, die Gepflogenheiten des Landes und letztendlich auch der eigene Geschmack machen jede Tasse Kaffee zu etwas einzigartigem. Grundsätzlich unterscheidet man aber zwischen vier verschiedenen Zubereitungsarten. In vielen westlichen Nationen, wie zum Beispiel Deutschland und den USA schwört man auf Filterkaffee. Dazu wird das (frisch) gemahlene Kaffeepulver in einen Filter gefüllt und dann automatisch oder per Hand mit heißem Wasser überbrüht.
In Italien schwört man auf den Espresso – den kleinen Schwarzen mit der leckeren Crema. Damit der Espresso auch wirklich perfekt wird, presst man das heiße Wasser mit einem Druck von 9 – 15 Bar durch das Kaffeepulver. Aus den dadurch freigesetzten Kaffeeölen bildet sich dann die Crema, die zu einem Qualitätsmerkmal geworden ist. Noch anders verfährt man in der Türkei und anderen Balkanländern. Dort gibt man den sehr fein gemahlenen Kaffee mitsamt Zucker und Wasser in eine spezielle Kanne und brüht ihn so auf.
Diese Methode ist wohl auch bei den Franzosen beliebt, denn auch dort wird es in leicht abgewandelter Form so gehandhabt. Das heiße Wasser und das Kaffeepulver werden dort zusammen in eine so genannte French Press oder Pressstempelkanne gegeben und nach einer Weile durch ein Metallsieb getrennt. So bleibt der Kaffeesatz in der Kanne und der frisch gebrühte Kaffee kann dann genossen werden.
Die genannten Zubereitungsarten sind natürlich nur der Gipfel dessen, was man mit Kaffee alles machen kann. Aber auf diesen Methoden beruhen die meisten anderen Zubereitungsarten und auch Rezepte, für die es dann auch oft spezielle Maschinen gibt. Doch egal wie man den Kaffee zubereitet – genießen kann man ihn immer und überall!



